Francisco de Paula Santander war ein kolumbianischer Politiker und Militärführer.

Frühes Leben

Francisco Jose de Paula Santander Omana wurde am 2. April 1792 in der Stadt Cucuta geboren. Sein Vater Juan Agustin Santander Colmenares war Gouverneur und Besitzer einer Kakaoplantage.

Der Name seiner Mutter war Manuela Antonia de Omana Rodriguez. Seine beiden Eltern gehörten wohlhabenden Adelsfamilien an, die von Spanien nach Südamerika zogen. Er studierte Rechtswissenschaften in der Stadt Bogota.

Werdegang

Im Alter von 18 Jahren brach Francisco de Paula Santander sein Jurastudium ab und trat in das Militär ein. Er nahm an den Kämpfen um die Unabhängigkeit von Neu-Granada vom spanischen Reich teil. 1812 erhielt er den Titel eines Obersten. 1817 wurde er zum Brigadegeneral befördert.

Im Jahr 1819 war er der Schlachtfeldkommandant während einiger entscheidender Schlachten, so dass er den Titel des befehlshabenden Generals erhielt.

Die Kämpfe führen zur Bildung eines neuen Landes namens Gran Colombia. 1821 wurde Santander zum Vizepräsidenten gewählt, mit Simon Bolivar als Präsident. Kurz darauf verließ Bolivar, um neue Gebiete zu erobern, und überließ Santander die Verantwortung.

Als neuer Herrscher arbeitete er auf Freihandel hin, senkte die Steuern und verbesserte die Bedingungen für Einwanderer. Bolivar nahm seine Position 1826 wieder auf, aber er und Santander hatten viele Kämpfe und Meinungsverschiedenheiten. Zwei Jahre später wurde Santander aus dem Land verbannt.

Francisco de Paula Santander verbrachte die nächsten Jahre in Europa. Er studierte dort die politischen Bewegungen, insbesondere die Aufklärung. Während dieser Zeit starb Bolivar und das Land Gran Colombia löste sich auf.

Ein neues Land wurde gebildet, die Republik New Granada genannt. Francisco de Paula Santander kehrte 1832 dorthin zurück. Der neue Kongress wählte ihn zum Präsidenten des Landes. Während seiner Amtszeit konzentrierte er sich auf die Zusammenarbeit mit entwickelten Industrienationen. Er exekutierte auch die spanischen Offiziere, die sich der Revolution widersetzten. Seine Amtszeit endete 1836.

Santander blieb nach seiner Präsidentschaft politisch aktiv. Er wurde Senator. Er war einer der ersten ideologischen Gründer der Liberalen Partei Kolumbiens.

Persönliches Leben

Francisco de Paula Santander blieb den größten Teil seines Lebens Junggeselle. 1811 hatte er einen Sohn, Manuel, mit einer Frau namens Mariquita. Jahre später, Er war in einer Beziehung mit einer Frau namens Paz Piedrahita Saenz. 1933 hatten sie einen Sohn namens Francisco de Paula Santander Piedrahita. Drei Jahre später heiratete er Sixta Ponton. Ihr Sohn Juan starb bei der Geburt. Sie hatten dann zwei Töchter namens Clementina und Sixta.

Tod

Francisco de Paula Santander litt an Gallensteinen und starb am 6. März 1840 in Bogota. Er war erst 48 Jahre alt.

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